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Inner City Soul Classics #4

03/09/2010

Stacy Epps: Floatin

…sphärisch…

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Inner City Soul Classics #3

02/09/2010

Musique: Summer Love

„…ooooooooohoooooo take me / gently in your arms, touch me / fill me with your warmth, hold me / shelter me from harm oooooooohoooooh…“

Patrick Adams at his best!

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Inner City Soul Classics #2

26/08/2010

Inner Life:
Side A – Moments Of My Life
Side B – Caught Up (In A One Night Love Affair)


…pure magic, every single time for the last 20 years…

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Inner City Soul Classics #1

25/08/2010

Lou Rawls: See You When I Git There

„… and you’ll be ready for good lovin’…“

…you know who you are… L.O.V.E.!

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Inner City Soul: back in fall 2010

25/08/2010

Inner City Soul wird im Herbst 2010 wieder mal auf den Tanzboden locken.
Und darum gibt es ab heute jeden Tag einen Inner City Soul-Klassiker, quasi zum Aufwärmen. Seelenvolle Disco, mit einer Prise HipHop, Boogie, und dem gelegentlichen HouseMonster.
Watch out!

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soul travelling…the hard way…

22/08/2010

Heute vor einer Woche hätte ich voll Freude im Herzen aus Kroatien zurückkehren sollen. Genauer: genau jetzt.

Die Reise nach Petrcane bei Zadar fand aber nicht statt.

Doch von Anfang an: Im Mai hatte ich auf der Website des Southport Dance Music Weekender eine Anzeige für ein Ding namens Suncébeat entdeckt.
Und das klang ganz herrlich: ein Wochenende voll netter Leute, Meer, Strand und vor allem Soul in all seinen Schattierungen. Ohne viel nachzudenken, war gleich gebucht, nur um am nächsten Tag draufzukommen, dass es keine Direktflüge mehr zwischen Wien und Zadar gibt. Also die nächst beste Alternative, hin über Zagreb und zurück über Pula und Zagreb. Schlau wie wir sind, fahren wir natürlich an Feragosto ganz sicher nicht mit dem Auto…

Alles wurde immer besser. Als das Lineup schliesslich im Juni feststand, war da unter vielen guten DJs auch folgender Name für einen Live-Auftritt zu lesen: Leroy Hutson. L.E.R.O.Y. H.U.T.S.O.N.

Schock, Unglaube, Ohnmacht, Glückseligkeit.

Wem Leroy Hutson nichts sagt: 1. selbst schuld, 2. schaut hier:


Nun, es war also angerichtet, und dann der erste Schock. Im Zeitplan tauchte Leroys Auftritt am Freitag um 18.00 Uhr auf. Unser Flug nach Zagreb und dann weiter nach Zadar ging erst um 19.30 Uhr von Wien.
Kommentar meines Email-Brieffreunds Dave von Southport Productions:
„Sorry mate, you’ll miss him.“
So weit, so kurz, so klar.

Na ja, das waren ja noch viele andere tolle Dinge, Mr. Fingers, Jazzanova, Roy Ayers live, seht das volle Lineup hier:

Und dann am Freitag, dem 13. um 18.00 Uhr Richtung Flughafen.
Eine Stunde Verspätung auf der Anzeige. Klingt nicht schlimm, hat aber die Sache erledigt.

Denn mit einer Stunde Verspätung war unser Anschlussflug nicht mehr zu bekommen. Und alles andere weiss ich nur noch wie durch einen Nebel: nicht mitfliegen…Gespäck ausladen lassen…zur Gepäckausgabe gehen…nach einer Stunde nachfragen…Weltuntergangsgewitter… leider derzeit keine Gepäcksausgabe…nach 6 Stunden ohne Gepäck heimfahren…am nächsten Tag Gepäck bekommen…Wehmut.

Nächstes Jahr fahren wir mit dem Auto am Mittwoch abend.

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Nachtrag: Al Green und die Seelenrettung

15/08/2010

Ich muss noch etwas von Anfang Juli nachtragen, Ferien und Nachferienarbeit sind dazwischengekommen. Und das alles macht gar nichts, schliesslich ist man beim Soul ja nicht dem Tagesaktuellen verpflichtet. Eher der Ewigkeit.

Al Green. Wiener Staatsoper. 4.7.2010. Noch Fragen?

Was für ein Abend, die Vorfreude hatte sich schon über Wochen aufgebaut, dann hinein in die Staatsoper, die ja tatsächlich für schöne Musikmoment taugt…

Und als dann Allan Harris mit seiner Band als Vor-Act startet, kann es gar nicht mehr schlecht werden. Mit dieser Stimme und mit der Qualität seiner Band inkl. seinem eigenen Gitarrenspiel hat der auch L’Amour-Hatscher allererster Güte drauf. Die Ladies im Publikum danken es und auch alle anwesenden Buben finden das super. Verdienter Applaus.

Dann Umbaupause und das Fieber greift um sich. Nervöses Händereiben, Männer mittleren Alters mit seltsam aufgedrehter Mimik. Dann – Licht aus, Band an, ER tritt auf.

Und haut alle mit seiner – nein, nicht nur Stimme und Bühnenpräsenz, damit sowieso – unglaublichen Freude, Lockerheit und Fähigkeit, über sich selbst und den Kult um seine Person zu lachen, einfach um.

Und Kult ist wohl das richtige Wort. Wer einmal ein Erweckungserlebnis mit dem Reverend erlebt hat, weiss, wovon ich schreibe. Und selbst wenn es so entspannt passiert wie hier, in der Wiener Staatsoper, mit vielen roten Rosen für die Damen und lässigen Schweissspritzern für die Herren, spürt die Magie.

Und nimmt etwas davon mit nach Hause, für die Ewigkeit.

PS: Am nächsten Tag, am Weg in die Ferien haben wir dann den Reverend noch einmal am Flughafen getroffen. Und kein Foto gemacht, sondern ganz altmodisch um ein Autogramm gefragt. Hier ist es.

Al Greens Herz

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Gospel…und Soul, Liebe und Sozialismus

06/06/2010

Vor einigen Tagen musste ich bei dieser Nummer immer wieder die Zurück-Taste des Ipods betätigen. Das hat eine ganz besondere Qualität, ist da die göttliche Hand im Spiel? Über meinen Zugang zu Mariah Carey… lassen wir das.

Fast 20 Jahre ist es her, da durfte ich zum ersten Mal das folgende Stück hören und plötzlich war jeder Staub vom Wort „Gospel“ gewichen. Jam&Lewis produzierten da die „Sounds of Blackness“ – hört und staunt:

Und diese Grundbotschaft hat mich oft getragen. Hand aufs Herz. Echt. Klingt unglaublich seltsam in Zeiten wie diesen, in denen die katholische Kirche jetzt nicht sooo positiv besetzt ist.

Ausweg: Man denke bei Gospel halt an Al Green (4. Juli!!!), den Winans Clan und Ann Nesby, die frühere Leadsängerin der Sounds of Blackness:

Wer immer eine besondere Gabe zur Formulierung der wirklich wichtigen Zusammenhänge hatte: Reinhard Jellen!

Ich habe zum ersten Mal von ihm in einer Ö3 Musicbox-Sendung gehört. Die wurde dem Herrn Jellen vom wunderbaren Werner Geier überlassen, damit da eine Stunde lang über Soul, Sozialismus, Sex und Liebe schwadroniert werden konnte. Ganz nebenbei hat der Herr Jellen mir da ein Tor zu einer wunderbaren Welt eröffnet und meine musikalischen Vorlieben ein für alle mal einzementiert.

Zu jener Zeit schrieb Reinhard Jellen auch für das legendäre Soul Fanzine Heart& Soul, hier ein paar Scans der Titelseiten und das wunderbare DIY-“Layout“.

Spex urteilte im August 1989 (S. 19):

„Daß Soul irgendwie mit Gottesdienst zusammenhängt, wissen wir schon länger. Die Auswahl an dazugehörigen Bibeln und Gesangsbüchern blieb bisher trotzdem leidlich knapp – vor allem was deutschsprachige Publikationen angeht. Doch siehe da, aus heiterem Himmel kam Heart’n'Soul über uns: eine in der ersten Ausgabe vierzig Seiten starke Soul-Epistel, die diesen Namen auch wirklich verdient. Das Layout ist zwar kaum aufregender als die Innenseiten einer Gideonbibel, doch der Inhalt ist mit wahrhaft erleuchtetem Geist zusammengetragen.“

Später schrieb Jellen u.a. hier und aktuell immer noch – zum Beispiel im empfehlenswerten Mag „Uptown Strut“ einen Artikel über Nina Simone.

Ein ziemlicher Bogen war das, aber wie sagt Jellen: „wenn Du mal gute Musik hörst und nicht weisst, was es ist – dann wird das schon Soul gewesen sein.“ Oder so.

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Mörder-Hook-Alarm: Erykah Badu

26/05/2010

Was haben Madlib und Erykah Badu da für ein Monster aus einem mellow Schleicher von 1980 wiedergeboren…

Hier das Original:

Und jetzt was für die Gänsehaut:

Umm Hmmmmmmmmm…

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British Reggae

12/05/2010

Unfassbar geile Doku, Dank an Eddie Piller fürs Posten des Links.

Hier klicken!